EMDR - Hypnosetherapie Berlin-bei Angst, Panik und Phobien

Hypnose bei Angst und Panik

Hypnose bei Angst und Panik
Hypnosetherapie Berlin Mahlsdorf
Direkt zum Seiteninhalt

Traumatherapie mit integrativem EMDR


Was ist ein Trauma?

Der Begriff des Trauma ist sehr streng in der jeweiligen Literatur beschrieben. Meist werden Ereignisse, die plötzlich und ohne Vorwarnung, eintreten und eine gewisse Heftigkeit oder Intensität bei dem Betroffenen auslösen. Das können Naturkastrophen, Kriegsereignisse, Unfälle, Überfälle, Tod eine Angehörigen, Vergewaltigungen sein, aber auch länger anhaltende Ereignisse, wie Mobbing, wiederholter sexueller Mißbrauch oder Misshandlungen.

Ob es eine traumatische Erfahrung wird, hängt immer vom einzelnen Menschen und der Situation ab, sowie dem Bewältigungsmechanismus.


So kann jemand einen Autounfall haben und tagtäglich an den Unfall mit Bilder und Emotionen erinnert werden, und ist unfähig Auto zufahren, während jemand anderes ebenfalls eine Autounfall hatte und nach wenigen Wochen, ein ganz normales Leben führt und wieder Auto fährt.

Oft verändert sich nach solchen Ereignissen das psychische Befinden des Betroffenen.
Es entwickeln sich Ängste, es werden Situationen vermieden, sozialer Rückzug, Albträume, Flashbacks, Intrusionen(Wiedererleben des Traumas), depressive Verstimmungen uvm.

Hypnose und EMDR helfen bei der Traumaverarbeitung. Es erfolgt eine nachträgliche Verarbeitung des Erlebten und es erfolgt eine neue Bewertung dessen, damit kann das Trauma in die Psyche integriert werden.
dU weißt immer noch von dem belastenden Ereignis, aber es löst emotional nichts mehr bei Dir aus. Wenn Du daran erinnert wirst, bleibst du ruhig, entspannt und gelassen.


Was ist eigentlich integratives EMDR ?

EMDR  - integratives Eye Movement Desensitization and Reprocessing-ist ein  extrem wirksames therapeutisches Verfahren, das sich erstklassig zur  Behandlung von psychischen Traumata aller Art, aber auch anderer  psychischer Probleme eignet.

Es wurde entwickelt zur effizienten  Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung und ist seit dem  wissenschaftlich anerkannt und durch zahlreiche Studien in seiner  Wirksamkeit belegt.

EMDR wurde 1987 durch Dr. Francine Shapiro  entwickelt und seit dem immer weiterentwickelt und konnte seine  Einsatzgebiete auf viele andere Bereiche ausdehnen, so bei Angst- und  Selbstwertstörungen, Phobien, Schmerzen, stoffgebundenen Süchten und  Verhaltensstörungen, in der Psychosomatik, bei übermäßiger Trauer und im  Coaching.

Durch traumatische Ereignisse, die nicht immer massiv  traumatisch sein müssen, denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf bestimmte Situationen, werden wie einzelne Splitter dieser Situationen in unterschiedlichen Bereichen isoliert von einander abgespeichert.

Diese Splitter werden durch verschiedene Trigger (Auslöser) wieder aktiviert.  Das heißt, sie reagieren in bestimmten Situationen so, als wenn dieses  Ereignis gerade wieder geschehen würde, obwohl die heutige Situation völlig anders ist.

Mit EMDR werden die einzelnen Splitter dieser Ereignisse wieder zusammengesetzt und an der richtigen Stelle im Gehirn abgespeichert.

Danach können Sie sich an das schlimme Ereignis erinnern, reagieren aber sowohl körperlich als auch psychisch völlig gelassen.

Der  EMDR-Prozeß läuft immer in 8 Phasen ab und orientiert sich am  jeweiligen EMDR-Protokoll. Diese sind standardisiert und garantieren,  dass jede Sitzung nach den selben Richtlinien abläuft laut EMDRIA.

Bilaterale Stimulation


Eine bilaterale Stimulation bedeutet folgendes:

Unser Gehirn besteht aus 2 Hälten. Der linken und der rechten Hirnhälfte. Diese sind über einen"Balken" miteinander verbunden.
Die rechte Gehrnhälte ist für das Gefühl zuständig, die linke für das kognitive Denken.

Nach einer traumatischen Erfahrung kann es passieren, daß wir zwar wissen vom Verstand (linke Gehirnhälfte) her, "Mir ist nichts passiert, ich habe es überlebt.", aber die die rechte Gehirnhälte sagt" Es ist richtig immer noch Angst und Panik zu haben."
Bei der bilateralen Stimulation beider Gehirnhälten, werden beide Seite wechselseitig stimuliert mit verschiedenen Reizen.
Über die Augen: Du schaust auf einen Sitft oder Finger, folgst diesem nach links und rechts mit deinen Augen, während dein Kopf fest steht, nur deinen Augen bewegen sich.

Über dein Gehör: Du setzt Kopfhörer auf und hörst eine speziale bilaterale Musik. Dies ist meist eine leichte Entspannungsmusik und in dieser Musik, kannst du deutlich links und rechts wechselseitig Drums(Schläge) hören. Du konzentrierst dich mit deinem Gehörn, abwechselnd mal auf das linke, mal auf das rechte Ohr. Viele stellen fest, dass sich dabei auch leicht die Augen bewegen.

Über den Körper: Du selbst oder jemand anderes klopft ganz leicht wechselseitig auf deine Knie, Schultern oder Hände.

Während diese bilateralen Stimulation, denkst du an das belastende Ereignis oder stellst es dir sogar vor.

Die Stimulation wird solange vorgesetzt, natürlich mit regelmäßigen kleinen Pausen, bis du an das Ergnis denken kannst, und völlig ruhig und entspannt bleibst. Dieses Vorgehen wird regelmäßig wiederholt. Es eignet sich auch hervorragend als Selbsthilfetool.

Die 8 Phasen des EMDR

1. Anamnes und Behandlungsplanung
  • pschychische Stabilität
  • Sichere Ort etablieren
  • Ressourcen vorhanden

2. Vorbereitung und Stabilisierung
  • Vorgehensweise erläutern
  • Stop-Signale vereinbaren
  • Innere Helfer auffinden
  • bilaterale Stimulation über Augen, Gehör oder Körper



3. Bewertung
  • Ausgangssituation(Bild) finden
  • Belastungsgrad festlegen
  • negative Kognition finden
  • passende positive Kognition
  • Stimmigkeit der Kognition

4. Desensibilisierung
  • Reaktivierung des Trauma-Netzwerkes über Bilder, Gedanken, Körperempfindungen,Gefühle, Kognitionen
  • bilaterale Stimulationen bis Belastung auf 0-1 und Kognition auf 6-7

5. Verankerung
  • verankern der positiven Kognition in Verbindung mit belastenden Auslöser
  • durch bilaterale Stimulation

6. Körpertest
  • noch restliche vorhandene sensorische Fragmente aufsuchen und bilateral reprozessieren und verankern

7. Abschluß
  • auf Traumgeschehen achten
  • noch belastendes Material gut verpacken im Tresor
  • eventl. Therapietagebuch führen

8. Überprüfung
  • erfolgt immer zu Beginn der nächsten Sitzung
  • Belastungsgrad und Kognitionen überprüfen
  • Frieden mit Vergangenheit schließen


Bitte rufe mich an und vereinbare einen Termin für ein unverbindliches kostenloses Vorgespräch!





ANSCHRIFT

Hypnose und Trauma Praxis
Dennis Förster
Heilpraktiker-Psychotherapie
Hultschiner Damm 201
12623 Berlin - Mahlsdorf


Hypnose Berlin Dennis Förster





KONTAKT

Telefon: 030 612 966 80
Telefax: 030 612 966 80
Handy: 01515 61 396 90
Zurück zum Seiteninhalt